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Psychogene Störungen (ICD F4-9) und Verfahren der Psychotherapie

Unter dem Begriff Psychogene Störungen sind psychische Belastungen und Erkrankungen zusammengefasst, die die Entfaltung der Persönlichkeit einschränken oder behindern, jedoch eine eigenständige Gestaltung des Alltags erlauben.

Ursprünglich war mit dem Konzept der Psychogenen Störungen die Vorstellung verbunden, dass äußere Umwelteinflüsse, also etwa schwierige familiäre oder soziale Bedingungen, die psychische Entwicklung eines Menschen stark und auf lange Dauer belasten. Mit der Entwicklung und Fortschritt der Psychiatrie wurden psychische Traumata, psychosomatische Erkrankungen und Persönlichkeitsstörungen in das Konzept integriert.

Hier ein Skriptauszug zu Psychogene Störungen

Als psychotherapeutische Erst-Verfahren sind in Deutschland bislang die Psychoanalyse und die Verhaltenstherapie anerkannt. Während die Psychoanalyse die konfliktreichen inneren Spannungen fokussiert, die zu deutlichen Störungen führen können, nimmt die Verhaltenstherapie wesentlich die Lerngeschichte eines Menschen in den Blick. Beide Therapieverfahren zeichnen sich durch typische Interventionsformen und anders formulierte Therapieziele aus: während die Psychoanalyse die Nachreifung der Persönlichkeit im Blick hat, ist die Verhaltenstherapie darauf aus, ein störungsfreies Verhalten mit entsprechenden Gefühlen und Gedanken zu erlernen.

Hier ein Skriptauszug zu Psychotherapeutische Verfahren