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Institut für psychotherapeutische Weiterbildung - Peter J. Winzen

Am Dornbusch 9
60320, Frankfurt am Main

Fon (069) 9520 9583
Fax (069) 9520 9584

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[B 5. Exogene Störung - Akute und chronische körperlich begründbare Störungen] 16) Aussagenkombination

Aussagenkombination

Die Huntington-Erkrankung zeigt folgende Auffälligkeiten:

  1. Beginn meist 35.- 50. Lebensjahr
  2. Beide Geschlechter sind gleich häufig betroffen.
  3. Die Vererbung liegt bei ca. 50%.
  4. Die Erkrankten zeigen unwillkürlich zuckende Bewegungen.
  5. Die kognitiven Leistungen mindern sich fortschreitend.

[B 7. Abhängigkeit und Sucht (allgemein)] 11) Aussagenkombination

Aussagenkombination

Für die Therapie von Alkohol- und Drogen- Missbrauch gilt:

  1. Liegt noch keine Abhängigkeit vor, kann kontrollierter Konsum anstelle von Abstinenz Therapieziel sein.
  2. Bei Missbrauch ohne Abhängigkeit ist eine ambulante Therapie indiziert.
  3. Bei Missbrauch ohne Abhängigkeit ist eine psychotherapeutische Entwöhnungsbehandlung zu empfehlen.
  4. Bei Abhängigkeit sind psychotherapeutische Interventionen in jedem Fall zu unterlassen.
  5. Der Entzug von Alkohol und Drogen ist unter ärztlicher Obhut zu behandeln.

[B 1. Anamnese, Testverfahren, Diagnose, Klassifikationen] 12) Einfachauswahl

Einfachauswahl

Leistungstests:

    [B 8. Übungsklausur zu den Themen Anamnese, allg. Psychopathologie, exogene Störungen, Sucht] 16) Aussagenkombination

    Aussagenkombination

    Welche Aussage(n) zur Demenz ist/sind zutreffend:

    1. Die Alzheimer Demenz ist die häufigste Demenzform der über 65-Jährigen.
    2. Alle Formen der Demenzen sind durch einen schleichenden Beginn charakterisiert.
    3. Veränderung der Persönlichkeit und Affektivität treten bei der Alzheimer Demenz rasch auf.
    4. Die Demenzen sind pharmakologisch gut behandelbar.

    [B 1. Anamnese, Testverfahren, Diagnose, Klassifikationen] 13) Aussagenkombination

    Aussagenkombination

    Die psychiatrische Anamnese sollte enthalten:

    1. Angaben zur psychopathologischen Symptomatik
    2. frühere psychische Erkrankungen
    3. die Vorgeschichte der aktuellen Erkrankung
    4. evtl. psychische Störungen innerhalb der Familie

    [B 6. Abhängigkeit und Sucht - Alkohol] 22) Aussagenkombination

    Aussagenkombination

    Die Alkoholhalluzinose zeichnet sich aus durch:

    1. den meist chronischen Verlauf
    2. akustische Halluzinationen
    3. Angstzustände
    4. Bewusstseinsminderung
    5. Orientierungsstörungen

    [B 6. Abhängigkeit und Sucht - Alkohol] 9) Aussagenkombination

    Aussagenkombination

    Für die Alkoholhalluzinose gilt:

    1. Der Patient leidet typischerweise unter einer schweren Bewusstseinsstörung.
    2. Bei den Halluzinationen handelt es sich in der Regel um optische Halluzinationen.
    3. Die Störung klingt in der Regel rasch ab unter Therapie mit Vitamin B1 (Thiamin).

    [B 1. Anamnese, Testverfahren, Diagnose, Klassifikationen] 7) Aussagenkombination

    Aussagenkombination

    Projektive Tests:

    1. gehören zu den leistungsdiagnostischen Verfahren.
    2. liefern vor allem Einblicke in das emotionale Erleben und die Persönlichkeit der Testperson.
    3. haben eine größere Bandbreite, aber geringere Zuverlässigkeit als psychometrische Tests.

    [B 8. Übungsklausur zu den Themen Anamnese, allg. Psychopathologie, exogene Störungen, Sucht] 8) Aussagenkombination

    Aussagenkombination

    Kennzeichen der Alkoholhalluzinose sind:

    1. akustische Halluzinationen beschimpfenden Charakters
    2. Gedankenentzug
    3. Angst
    4. Konfabulationen
    5. vegetative Entgleisung

    [B 6. Abhängigkeit und Sucht - Alkohol] 4) Aussagenkombination

    Aussagenkombination

    Beim Alkoholdelir kommt es häufig zu:

    1. vermehrter Suggestibilität
    2. systematisiertem Wahn
    3. optischen Halluzinationen
    4. Hyperhidrosis (vermehrte Schweißsekretion)
    5. Bewusstseinsstörungen

    [B 3. Exogene Störung - Akute körperlich begründbare Störungen] 3) Einfachauswahl

    Einfachauswahl

    Bei der chronischen taktilen Halluzinose (Dermatozoenwahn):

      [B 8. Übungsklausur zu den Themen Anamnese, allg. Psychopathologie, exogene Störungen, Sucht] 20) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Zu den formalen Denkstörungen gehören:

      1. Ideenflucht
      2. Logorrhoe
      3. Denkhemmung
      4. Manie
      5. Halluzinationen

      [B 6. Abhängigkeit und Sucht - Alkohol] 25) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Optische Halluzinationen können vorkommen bei:

      1. Encephalitis
      2. Hirntraumen
      3. Alkoholrausch
      4. Epilepsie
      5. Benzodiazepinentzug

      [B 4. Exogene Störung - Chronische körperlich begründbare Störungen] 7) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Als körperlich begründbare Psychosen (exogen) gelten:

      1. Manie
      2. Delir
      3. Demenz
      4. Schizophrenie
      5. nicht organische Depression

      [B 8. Übungsklausur zu den Themen Anamnese, allg. Psychopathologie, exogene Störungen, Sucht] 6) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Bei einem 55-jährigen Mann besteht ein fortschreitender Verlust intellektueller Fähigkei­ten. Es bestehen Merkfähigkeits- und Gedächtnisstörungen, das logische Denken und die Urteilsfähigkeit sind beeinträchtigt. Das Gesamtbild lässt am wahrscheinlichsten schließen auf:

      1. Schizophrenie
      2. Delir
      3. dementielles Syndrom
      4. contusio cerebri (Schädel-Hirn-Trauma)
      5. neurotische Depression

      [B 8. Übungsklausur zu den Themen Anamnese, allg. Psychopathologie, exogene Störungen, Sucht] 24) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Symptome einer durch Medikamente ausgelösten Psychose können sein:

      1. Euphorie
      2. Ekstase
      3. Halluzinationen
      4. Angst
      5. Verworrenheit

      [B 5. Exogene Störung - Akute und chronische körperlich begründbare Störungen] 19) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Welche der folgenden Aussagen zur epileptischen Wesensänderung trifft (treffen) zu?

      1. Sie kann durch psychische Nebenwirkungen der anfallshemmenden Medikamente überlagert werden.
      2. Sie tritt im Verlauf der Erkrankung bei jedem Epilepsiekranken auf.
      3. Sie ist nur kurze Zeit nach dem Krampfanfall feststellbar.

      [B 4. Exogene Störung - Chronische körperlich begründbare Störungen] 6) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      In Bezug auf das chronische organische Psychosyndrom (Demenz) trifft zu:

      1. Die persistierende (bleibende) organisch psychische Störung ist eine Erscheinungs­form irreversibler organischer Psychosyndrome.
      2. Die Demenz ist eine Erscheinungsform chronisch organischer Psychosyndrome.
      3. Organische Persönlichkeitsveränderungen treten in der Regel plötzlich ein.
      4. Gedächtnis- und Orientierungsstörungen gehören zu den Leitsymptomen der chro­nisch hirnorganischen Psychosyndrome.
      5. Chronische hirnorganische Psychosyndrome sind immer auf eine vererbte anlagege­mäße Disposition zurückzuführen.

      [B 5. Exogene Störung - Akute und chronische körperlich begründbare Störungen] 15) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Das Korsakow-Syndrom kann auftreten:

      1. bei chronischem Alkoholismus
      2. nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma
      3. als akutes, rasch remittierendes Krankheitsbild
      4. bei einer Kohlenmonoxidvergiftung

      [B 5. Exogene Störung - Akute und chronische körperlich begründbare Störungen] 11) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Welche Begriffe gibt es noch für "exogene Störung" ?

      1. Organisches Psychosyndrom
      2. Körperlich begründbare Psychose
      3. Hirnorganische Psychose
      4. Symptomatische Psychose

      [B 8. Übungsklausur zu den Themen Anamnese, allg. Psychopathologie, exogene Störungen, Sucht] 28) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Bei einer reversiblen organischen Psychose (Durchgangssyndrom) können folgende psychopathologische Erscheinungen auftreten:

      1. depressiver Verstimmungszustand
      2. Halluzination
      3. Verfolgungswahn
      4. Angst

      [B 8. Übungsklausur zu den Themen Anamnese, allg. Psychopathologie, exogene Störungen, Sucht] 18) Aussagenkombination

      Aussagenkombination

      Beim organischen Psychosyndrom aufgrund einer schweren Gehirnerschütterung (commotio cerebri):

      1. geht häufig eine Bewusstlosigkeit voraus.
      2. besteht häufig eine retrograde Amnesie.
      3. kommt es häufig zur Ausprägung einer neurologischen Symptomatik.
      4. kann es zu irreversiblen Schädigungen kommen.

      [B 6. Abhängigkeit und Sucht - Alkohol] 28) Einfachauswahl

      Einfachauswahl

      Was ist am wenigsten charakteristisch für das Alkoholentzugsdelir?

        [B 5. Exogene Störung - Akute und chronische körperlich begründbare Störungen] 5) Aussagenkombination

        Aussagenkombination

        Welche Aussage(n) über organische Psychosyndrome trifft (treffen) zu?

        1. Symptome oder Syndrome, die für akute (reversible) Psychosyndrome kennzeich­nend sind, kommen bei chronischen irreversiblen Formen nicht vor.
        2. Die jeweiligen Grundkrankheiten zeichnen sich durch deutlich voneinander unter­scheidbare psychopathologische Erscheinungsbilder aus.
        3. Das Querschnittsbild lässt häufig keinen Rückschluss auf Reversibilität oder Irrever­sibilität des Syndroms zu.

        [B 1. Anamnese, Testverfahren, Diagnose, Klassifikationen] 14) Aussagenkombination

        Aussagenkombination

        Als wissenschaftliche Kriterien für psychologische Tests gelten:

        1. Objektivität
        2. Reliabilität
        3. Validität

        [B 5. Exogene Störung - Akute und chronische körperlich begründbare Störungen] 1) Aussagenkombination

        Aussagenkombination

        Welche der Aussagen über akute symptomatische Psychosen treffen zu?

        1. Akute symptomatische Psychosen beobachtet man z.B. bei endokrinen (hormonel­len) Erkrankungen oder auch bei Vergiftungen.
        2. Akute symptomatische Psychosen können in ein irreversibles organisches Psycho­syndrom ausmünden.
        3. Anhand des aktuellen psychopathologischen Querschnittssyndroms lässt sich zu­meist eine hinreichend zuverlässige Aussage über spätere Reversibilität bzw. Irre­versibilität treffen.

        [B 7. Abhängigkeit und Sucht (allgemein)] 2) Mehrfachauswahl

        Mehrfachauswahl

        Nennen Sie drei zutreffende Antworten.

        Typisch für eine Kokainabhängigkeit sind:

          [B 7. Abhängigkeit und Sucht (allgemein)] 8) Aussagenkombination

          Aussagenkombination

          Für die Sucht gilt:

          1. Sucht entwickelt sich meist aus einem Missbrauch oder einer Gewöhnung.
          2. Drogen vom Morphin-Opiat-Typ besitzen hohes Abhängigkeitspotential.
          3. Psychische Abhängigkeit zeigt sich als Verhaltensänderung und als starkes Verlangen (craving) nach der psychotropen Substanz, deren Fehlen Frustration, Unruhe, Depression oder Angst auslösen
          4. Physische Abhängigkeit zeigt sich als Entzugserscheinung beim Versuch des Absetzens oder Reduzierens von der psychotropen Substanz.